Polymaker
Polymaker Panchroma CoPE Filament
Polymaker Panchroma CoPE Filament
SKU:CA14001
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Datenblätter
Polymaker Panchroma CoPE ist ein Filament auf Basis von Copolyester für FDM-3D-Drucker mit 1,75 mm Durchmesser. Es ist kein PLA, druckt sich aber mit ähnlichen Einstellungen. Laut Datenblatt druckst du es bei 190 bis 230 °C Düsentemperatur und 25 bis 60 °C Druckbetttemperatur mit bis zu 400 mm/s. Der Hersteller nennt einen maximalen Volumenstrom von 32 mm³/s. Damit ist CoPE die schnellste Sorte der Panchroma-Reihe. Auch bei der Zugfestigkeit liegt es mit 51,6 MPa vorn. Der Preis dafür ist eine geringe Schlagzähigkeit von 2,9 kJ/m². CoPE haftet stark auf dem Druckbett, aber kaum auf PLA. Das hat zwei Folgen: Auf texturiertem PEI brauchst du ein Trennmittel, und du kannst CoPE als abbrechbares Stützmaterial für PLA-Drucke nutzen. Polymaker führte das Material früher unter dem Namen Panchroma Regular. Beim Filamentkontor bekommst du Panchroma CoPE auf 1-kg-Spulen in zwölf Farben.
Welche Eigenschaften hat Panchroma CoPE?
Panchroma CoPE ist auf Geschwindigkeit und Steifigkeit ausgelegt. Der Zug-E-Modul liegt laut Datenblatt bei 2.515 MPa, die Zugfestigkeit in der Schichtebene bei 51,6 MPa. Zwischen den Schichten erreicht CoPE 36,1 MPa, das sind rund 30 Prozent weniger. Die Kerbschlagzähigkeit nach Charpy beträgt 2,9 kJ/m². Das ist der niedrigste Wert der Panchroma-Reihe. Teile aus CoPE sind fest, brechen bei einem harten Schlag aber spröde. Die Vicat-Erweichungstemperatur liegt bei 66 °C und damit etwas höher als bei den Panchroma-PLA-Sorten mit 62 bis 64,7 °C. Die Dichte beträgt 1,30 g/cm³. Bei der Trocknung ordnet Polymaker CoPE in die niedrigste Stufe 1 ein. Du musst die Spule also selten trocknen. Laut Hersteller lässt sich CoPE ähnlich schwer schleifen wie PLA. Die Emissionen beim Drucken lagen in den bisher begrenzten Tests des Herstellers fast gleichauf mit PLA. Sorge trotzdem für eine gute Belüftung.
Welche technischen Daten hat Panchroma CoPE?
| Eigenschaft | Prüfmethode | Wert |
|---|---|---|
| Material | Copolyester (CoPE) | |
| Dichte | bei 23 °C | 1,30 g/cm³ |
| Vicat-Erweichungstemperatur | ISO 306 | 66 °C |
| Zug-E-Modul (X-Y) | ISO 527 | 2.515 ± 71 MPa |
| Zugfestigkeit (X-Y) | ISO 527 | 51,6 ± 0,3 MPa |
| Zugfestigkeit (Z) | ISO 527 | 36,1 ± 1,2 MPa |
| Charpy-Kerbschlagzähigkeit | ISO 179 | 2,9 ± 0,1 kJ/m² |
| Durchmesser | 1,75 mm | |
| Nettogewicht | 1 kg |
X-Y bedeutet in der Schichtebene gemessen, Z bedeutet zwischen den Schichten gemessen. Die Probekörper wurden mit 230 °C Düsentemperatur, 50 °C Betttemperatur und 100 Prozent Infill gedruckt. Quelle: Technisches Datenblatt des Herstellers (Version 2.1), Stand September 2026.
Mit welchen Druckparametern druckst du Panchroma CoPE?
| Parameter | Herstellerempfehlung |
|---|---|
| Düsentemperatur | 190 bis 230 °C |
| Druckbetttemperatur | 25 bis 60 °C |
| Druckgeschwindigkeit | bis 400 mm/s |
| Maximaler Volumenstrom | 32 mm³/s |
| Druckoberfläche | PC oder PEI, auf texturiertem PEI nur mit Trennmittel |
| Bauteillüfter | an |
| Rückzugslänge | 1 bis 3 mm |
| Rückzugsgeschwindigkeit | 20 bis 40 mm/s |
| Bauraum | keine Einhausung nötig |
| Trocknung | 55 °C für 6 Stunden, bei Bedarf |
| Stützmaterial | PolySupport oder PolyDissolve S1 |
Die Geschwindigkeitsangabe gilt laut Datenblatt für 0,4 mm Linienbreite und 0,2 mm Schichthöhe. Quelle: Technisches Datenblatt und Herstellerangaben, Stand September 2026.
Wie verhinderst du, dass CoPE zu stark am Druckbett haftet?
CoPE haftet laut Hersteller so stark, dass Teile auf texturiertem PEI kaum abgehen und die Platte beschädigt werden kann. Drucke deshalb auf einer glatten PEI- oder PC-Platte. Wenn du eine texturierte PEI-Platte nutzt, trägst du vorher ein Trennmittel auf. Der Hersteller nennt Haarspray und spezielle Haftmittel, die zugleich das Lösen erleichtern. Laut Hersteller kann eine Betttemperatur von 50 °C oder weniger das Problem verringern. Er empfiehlt das Trennmittel aber trotzdem. Lass das Teil vor dem Abnehmen vollständig auf Raumtemperatur abkühlen. Dann löst es sich am leichtesten. Warping ist bei CoPE durch die starke Haftung dagegen kaum ein Thema.
Kannst du CoPE mit PLA kombinieren?
Für feste Verbindungen nicht. CoPE haftet laut Hersteller kaum auf PLA. Wenn du in einem Mehrfarbdruck CoPE und PLA mischst, trennen sich die Schichten. Kombiniere CoPE im Farbwechselsystem deshalb nur mit anderen CoPE-Spulen. Die schwache Haftung hat aber einen Nutzen. Du kannst CoPE als Stützmaterial für PLA-Drucke einsetzen und die Stützen nach dem Druck sauber abbrechen. Die Spulenkanten sind laut Hersteller für den Einsatz in Farbwechselsystemen verstärkt.
Wie unterscheidet sich CoPE von Panchroma Basic PLA?
| Eigenschaft | Panchroma CoPE | Panchroma Basic PLA |
|---|---|---|
| Material | Copolyester | PLA |
| Max. Geschwindigkeit | 400 mm/s | 350 mm/s |
| Zugfestigkeit (X-Y) | 51,6 MPa | 40,4 MPa |
| Kerbschlagzähigkeit | 2,9 kJ/m² | 6,76 kJ/m² |
| Vicat-Erweichungstemperatur | 66 °C | 62 °C |
| Haftung auf PLA | kaum | ja |
Beide Werte stammen aus demselben Datenblatt des Herstellers. CoPE ist fester, schneller und etwas wärmebeständiger. Basic PLA ist mehr als doppelt so schlagzäh und lässt sich mit anderen PLA-Sorten in einem Druck kombinieren.
Wofür eignet sich Panchroma CoPE?
- Prototypen und Gehäuse mit hohem Tempo
- Sichtteile mit glatter Oberfläche
- Steife Bauteile ohne Stoßbelastung
- Abbrechbares Stützmaterial für PLA-Drucke
Für Teile, die Stöße aushalten müssen, greifst du besser zu Basic PLA oder PETG. Angaben zur Lebensmitteltauglichkeit macht der Hersteller nicht.
Welche Erfahrungen hat das Filamentkontor mit Panchroma CoPE gemacht?
Zu Panchroma CoPE liegen beim Filamentkontor aktuell noch keine eigenen Testergebnisse vor. Sobald wir das Material selbst gedruckt haben, ergänzen wir hier unsere Beobachtungen zu Haftung, Ablösen vom Druckbett und Oberfläche.
Hinweise
Alle technischen Werte sind typische Werte laut technischem Datenblatt des Herstellers (Version 2.1) und gelten für gedruckte Probekörper. Deine Ergebnisse hängen von Drucker, Einstellungen, Bauteilgeometrie und Umgebung ab. Die Werte eignen sich zum Vergleich von Materialien, nicht als Grundlage für Konstruktionsberechnungen.
Zuletzt aktualisiert: 28. September 2026
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