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Professional Lab ASA Glass Fiber, UV-beständig und steif

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SKU FG-P139-E1
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Farbe: Schwarz
Durchmesser: 1.75 mm
Gewicht: 1.00 kg

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Herstellerinformationen & Produktsicherheit

Marke: Professional Lab

Verkäufer: L&N Handels UG (haftungsbeschränkt), Am Neumarkt 30, 22041 Hamburg, Deutschland · Tel. 040 33 46 46 05 · info@ln-handel.de

Sicherheits- und Verarbeitungshinweise findest du in den Datenblättern oben.

Produktdetails

Professional Lab ASA Glass Fiber ist ein glasfaserverstärktes ASA-Filament mit 1,75 mm Durchmesser in Schwarz. Laut technischem Datenblatt verbindet es die UV- und Witterungsbeständigkeit von ASA mit höherer Steifigkeit, Festigkeit und Maßhaltigkeit. Der Hersteller nennt Griffe, Gehäuse, mechanische Bauteile und Abdeckungen im Automobilbau, in der Industrie und an Außenanlagen als Einsatzbereiche. Du druckst das Material bei 230 bis 270 °C Düsentemperatur und bis zu 110 °C Druckbetttemperatur. Der Bauteillüfter läuft mit 0 bis 30 %, die Geschwindigkeit liegt bei bis zu 180 mm/s. Eine gehärtete Düse aus Stahl oder Rubin ist laut Hersteller Pflicht, ein geschlossener Bauraum wird empfohlen. Beim Filamentkontor bekommst du es auf 1-kg-Spulen. Der Hersteller beschreibt es als Filament für anspruchsvolle industrielle Anwendungen und Außenbauteile. Die Referenzwerte im Datenblatt beziehen sich auf eine 0,5-mm-Düse und können bei anderen Düsen und Druckern abweichen.

Welche Materialeigenschaften hat Professional Lab ASA Glass Fiber?

Die Glasfasern erhöhen laut Datenblatt Steifigkeit und Belastbarkeit. Die Zugfestigkeit liegt bei 59,8 ±3 MPa. Beim Streckpunkt dehnt sich das Material um 3 %, beim Bruch um 8 %. Es bricht also nicht schlagartig, sondern gibt vorher etwas nach. Der Biegemodul beträgt 3.500 ±200 MPa. Die Wärmeformbeständigkeit HDT/B liegt bei 99 °C, die Vicat-Erweichungstemperatur bei 101 °C. Die Schmelztemperatur liegt bei 190 bis 210 °C, die Schmelzflussrate bei 12 g/10 min. Die Formschrumpfung beträgt 0,3 %. Die Dichte liegt bei 1,1 g/cm³, die Rockwell-Härte bei R110. Die Fasern wirken abrasiv und verschleißen Messingdüsen schnell. Das Material ist hygroskopisch, deshalb nennt der Hersteller eine Trocknung bei 70 bis 90 °C für 2 bis 4 Stunden, bis die Restfeuchte höchstens 0,1 % beträgt. Danach lagerst du die Spule luftdicht mit Trockenmittel. Alle Werte sind Typwerte und gelten laut Hersteller nur zum Vergleich.

Welche technischen Daten hat Professional Lab ASA Glass Fiber?

Hersteller Professional Lab
Material ASA, glasfaserverstärkt
Durchmesser 1,75 mm
Nettogewicht 1 kg
Dichte (ASTM D792) 1,1 g/cm³
Zugfestigkeit (ASTM D638) 59,8 ±3 MPa
Dehnung an der Streckgrenze (ASTM D638) 3 %
Bruchdehnung (ASTM D638) 8 %
Biegemodul (ASTM D790) 3.500 ±200 MPa
Wärmeformbeständigkeit HDT/B (ASTM D648) 99 °C
Vicat-Erweichungstemperatur A (ASTM D1525) 101 °C
Schmelztemperatur (ISO 3146-C) 190 bis 210 °C
Schmelzflussrate (ASTM D1238) 12 g/10 min
Formschrumpfung (ASTM D955) 0,3 %
Rockwell-Härte (ASTM D785) R110

Quelle: Technisches Datenblatt des Herstellers für ASA Glass Fiber, Stand Oktober 2026. Durchmesser, Gewicht und Farbe aus unseren Artikeldaten. Einzelne Werte des Datenblatts haben wir wegen unklarer Prüfnormen nicht übernommen.

Welche Druckparameter empfiehlt Professional Lab für ASA Glass Fiber?

Düsentemperatur 230 bis 270 °C
Düsentyp gehärteter Stahl oder Rubin, Pflicht
Druckoberfläche PEI oder Glas
Oberflächenbehandlung Klebstoff
Druckbetttemperatur bis 110 °C
Bauteillüfter 0 bis 30 %
Druckgeschwindigkeit bis 180 mm/s
Max. Volumenstrom 12 mm³/s
Raft-Abstand 0,2 mm
Rückzugslänge 7 mm
Rückzugsgeschwindigkeit 20 mm/s
Umgebungstemperatur Raumtemperatur bis 60 °C
Bauraum geschlossen empfohlen
Trocknung vor dem Druck 70 bis 90 °C, 2 bis 4 Stunden

Referenzwerte für eine 0,5-mm-Düse. Quelle: Technisches Datenblatt des Herstellers für ASA Glass Fiber, Stand Oktober 2026. Laut Hersteller haben die Angaben auf dem Spulenetikett Vorrang.

Wofür eignet sich Professional Lab ASA Glass Fiber?

ASA Glass Fiber eignet sich für steife Bauteile, die im Freien oder unter Wärme dauerhaft ihre Form behalten müssen. Der Hersteller nennt Griffe, Gehäuse, mechanische Bauteile und Abdeckungen. Genannte Branchen sind der Automobilbau, die Industrie und Außenanlagen. Das Material soll laut Hersteller auch nach langer Einwirkung von Umwelteinflüssen seine mechanischen Eigenschaften behalten. Aus den Datenblattwerten ergeben sich Halterungen und Gehäuse für Elektronik, die Sonne und Regen aushalten, sowie Strukturteile mit hoher Last. Mit einer Wärmeformbeständigkeit von 99 °C bei Methode B liegt das Material deutlich über PLA, das bei etwa 60 °C weich wird. Gegenüber ungefülltem ASA gewinnst du Steifigkeit. Dafür brauchst du die gehärtete Düse und einen geschlossenen Bauraum. Wenn dir die Steifigkeit reicht, kommst du mit dem Professional Lab ASA ohne Glasfaser aus. Für Lebensmittelkontakt und medizinische Anwendungen nennt das Datenblatt keine Freigabe. Die Farbe Schwarz passt zu technischen Gehäusen und Abdeckungen.

Was solltest du beim Drucken von ASA Glass Fiber beachten?

Das wichtigste Limit ist der Volumenstrom von 12 mm³/s. Bei 0,2 mm Schichthöhe und 0,5 mm Linienbreite ergibt das rechnerisch 120 mm/s. Die 180 mm/s aus dem Datenblatt erreichst du nur mit kleinerem Querschnitt, zum Beispiel bei dünnen Schichten. Trage die 12 mm³/s als Grenze im Slicer ein, dann bremst er automatisch. Drucke in einem geschlossenen Bauraum mit stabiler Temperatur, denn kleine Schwankungen führen zu Schrumpfung und Verzug. Lass den Lüfter aus oder bei höchstens 30 %, damit die Schichten fest verbinden. Trockne die Spule vor dem Druck bei 70 bis 90 °C für 2 bis 4 Stunden. Prüfe außerdem, dass dein Hotend ganz aus Metall besteht, so schreibt es der Hersteller als Voraussetzung vor. Setze eine gehärtete Düse ein, bevor du die erste Spule startest. Der Hersteller weist darauf hin, dass leichte Schrumpfung auftreten kann, wenn die Temperatur nicht stabil bleibt.

Passendes Zubehör beim Filamentkontor: Zum Trocknen der Spule den Creality Space Pi Filament Dryer oder den Creality Space Pi Plus, für die trockene Lagerung die Silica Gel Trockenperlen mit Farbindikator und für die Haftung auf der Druckplatte den Magigoo Original Klebestift oder das 3DLAC Plus Haftspray. Für Bambu-Lab-Drucker der Serien H2, P2S und X2D gibt es die Tungsten-Carbid-Düse.

Die technischen Angaben stammen aus dem technischen Datenblatt des Herstellers, Stand Oktober 2026. Die Geschwindigkeitsgrenze aus dem Volumenstrom haben wir selbst berechnet.

Zuletzt aktualisiert: 18.10.2026

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Häufige Fragen zum Filament

Muss ich das Filament vor dem Drucken trocknen?

Nicht immer, aber oft lohnt es sich. PETG, TPU und Nylon nehmen schneller Feuchtigkeit auf als PLA. Knistern an der Düse, Bläschen oder viele Fäden sind typische Anzeichen. Wie du feuchtes Filament erkennst und bei welcher Temperatur du trocknest, steht in unseren Ratgebern Feuchtes Filament erkennen und Filament trocknen: Temperaturtabelle.

Wie lagere ich Filament richtig?

Am besten luftdicht verschlossen mit Trockenmittel, zum Beispiel in einer Trockenbox. So bleibt das Material länger druckbereit. Eine Anleitung findest du im Ratgeber Filament luftdicht lagern.

Welche Temperaturen soll ich einstellen?

Die empfohlenen Werte für Düse und Druckbett stehen oben in den Produktdetails unter den Druckparametern. Nimm sie als Startwert und stimme dann mit einem Temperaturtest auf deinen Drucker ab, wie im Ratgeber Stringing-Fix mit Temperatur-Test beschrieben.

Passt das Filament in meinen Drucker?

Durchmesser und Spulenmaße stehen in den technischen Daten. Wenn du unsicher bist, ob Material und Spule zu deinem Drucker passen, schreib uns an info@filamentkontor.de oder ruf an unter 040 33 46 46 05, wir helfen dir gern weiter.