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Smart Print PA12 + CF15 für steife Präzisionsbauteile

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SKU FG-S140-E1
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Farbe: Schwarz
Durchmesser: 1.75 mm
Gewicht: 1.00 kg

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Herstellerinformationen & Produktsicherheit

Marke: Smart Print

Hersteller: Imagine s.c. Dominika Pamuła, Krzysztof Pamuła, Cholerzyn 501, 32-060 Liszki, Polen

Verkäufer: L&N Handels UG (haftungsbeschränkt), Am Neumarkt 30, 22041 Hamburg, Deutschland · Tel. 040 33 46 46 05 · info@ln-handel.de

Sicherheits- und Verarbeitungshinweise findest du in den Datenblättern oben.

Produktdetails

Smart Print PA12 + CF15 ist ein Polyamid-12-Filament mit 15 % Carbonfaser, 1,75 mm Durchmesser und schwarzer Farbe. Laut technischem Datenblatt kombiniert es die geringe Feuchteaufnahme von PA12 mit der Steifigkeit der Carbonfasern. Der Hersteller nennt bewegte Teile, mechanische Schnittstellen, Bauteile unter Reibung, Leichtbauteile als Ersatz für Metall und Präzisionsbaugruppen mit engen Toleranzen als Einsatzbereiche. Du druckst das Material bei 255 bis 270 °C Düsentemperatur und 80 bis 100 °C Druckbetttemperatur. Der Bauteillüfter bleibt aus, die Geschwindigkeit liegt bei 30 bis 70 mm/s. Eine gehärtete Düse aus Stahl oder Rubin ist laut Hersteller Pflicht, dazu kommt ein Hotend aus Metall für bis zu 270 °C. Beim Filamentkontor bekommst du es auf einer 1-kg-Spule. Für größere Teile empfiehlt der Hersteller einen geschlossenen Bauraum. Er beschreibt das Material als Werkstoff für professionelle Umgebungen, in denen Wiederholbarkeit und planbare Ergebnisse zählen.

Welche Materialeigenschaften hat Smart Print PA12 + CF15?

Die Carbonfasern erhöhen laut Hersteller Steifigkeit, Festigkeit und Schlagzähigkeit gegenüber ungefülltem PA12. Das Datenblatt nennt eine Zugfestigkeit von 120 MPa, einen Zugmodul von 7.300 MPa und einen Biegemodul von 7.000 MPa. Die Bruchdehnung beträgt 5 %, die Kerbschlagzähigkeit nach Izod 15 kJ/m². Die Wärmeformbeständigkeit liegt bei 170 °C unter 0,45 MPa und bei 150 °C unter 1,8 MPa. Die Dauergebrauchstemperatur beträgt nach UL 746 100 °C, kurzzeitig nennt der Hersteller 160 bis 170 °C. Das Datenblatt gibt nicht an, ob die Werte an gedruckten oder gespritzten Prüfkörpern entstanden. Gedruckte Teile erreichen bei FDM meist niedrigere Werte, vor allem quer zu den Schichten. Der Hersteller nennt außerdem selbstschmierende Eigenschaften und Abriebfestigkeit. Eine Glasübergangstemperatur gibt das Datenblatt nicht an. Das Material ist hygroskopisch und muss vor dem Druck bei 70 bis 90 °C für 4 bis 6 Stunden getrocknet werden.

Welche technischen Daten hat Smart Print PA12 + CF15?

Hersteller Smart Print
Material PA12 mit 15 % Carbonfaser
Durchmesser 1,75 mm
Nettogewicht 1 kg
Dichte (ISO 1183) 1,07 g/cm³
Zugfestigkeit bei Bruch (ISO 527) 120 MPa
Zugmodul (ISO 527) 7.300 MPa
Bruchdehnung (ISO 527) 5 %
Biegemodul (ISO 178) 7.000 MPa
Kerbschlagzähigkeit Izod bei 23 °C (ISO 180) 15 kJ/m²
Wärmeformbeständigkeit HDT 0,45 MPa (ISO 75) 170 °C
Wärmeformbeständigkeit HDT 1,8 MPa (ISO 75) 150 °C
Vicat-Erweichungstemperatur (ISO 306) 170 °C
Schmelztemperatur (DSC) 178 °C
Dauergebrauchstemperatur (UL 746) 100 °C

Quelle: Technisches Datenblatt des Herstellers für PA12+CF15, Stand Oktober 2026. Durchmesser, Gewicht und Farbe aus unseren Artikeldaten.

Welche Druckparameter empfiehlt Smart Print für PA12 + CF15?

Düsentemperatur 255 bis 270 °C
Düsentyp gehärteter Stahl oder Rubin, Pflicht
Hotend aus Metall, bis 270 °C
Druckoberfläche für Nylon geeignete Platte, Garolite oder PEI
Oberflächenbehandlung Klebstoff oder Haftvermittler für Polyamid
Druckbetttemperatur 80 bis 100 °C
Bauteillüfter aus
Druckgeschwindigkeit 30 bis 70 mm/s
Raft-Abstand 0,2 mm
Rückzugslänge 5 bis 7 mm
Rückzugsgeschwindigkeit 20 bis 35 mm/s
Trocknung vor dem Druck 70 bis 90 °C, 4 bis 6 Stunden
Bauraum geschlossen, für größere Teile empfohlen

Werte bezogen auf eine 0,4-mm-Düse. Quelle: Technisches Datenblatt des Herstellers für PA12+CF15, Stand Oktober 2026.

Wofür eignet sich Smart Print PA12 + CF15?

PA12 + CF15 eignet sich für steife, leichte Teile unter mechanischer und thermischer Belastung. Der Hersteller nennt Hochlastteile, Leichtbauteile als Ersatz für Metall, bewegte Teile, mechanische Schnittstellen und Bauteile mit dauerhafter Reibung. Aus den Datenblattwerten ergeben sich Zahnräder, Lagerbuchsen, Gleitelemente, Vorrichtungen und Halterungen in der Werkstatt, die Wärme und Last gleichzeitig aushalten. Die Wärmeformbeständigkeit von 170 °C liegt weit über PLA und PETG. Der Dichtewert von 1,07 g/cm³ macht die Teile leicht, und sie bleiben laut Hersteller zugleich steif. Für kleine Serien mit engen Passungen nennt der Hersteller geringe Verformung und hohe Wiederholgenauigkeit. Geringe Schrumpfung und stabiles Schmelzverhalten machen laut Datenblatt auch komplexe Geometrien möglich. Das Material ist ein Werkstoff für fortgeschrittene Anwender mit passender Hardware. Für Lebensmittelkontakt und medizinische Anwendungen nennt das Datenblatt keine Freigabe. Brauchst du dieselbe Leistung ohne Carbonfaser, gibt es beim Filamentkontor das Professional Lab PA12.

Was solltest du beim Drucken von PA12 + CF15 beachten?

Trockne die Spule vor jedem Druck bei 70 bis 90 °C für 4 bis 6 Stunden. Nylon nimmt laut Hersteller Feuchtigkeit schnell auf. Wird die Extrusion ungleichmäßig, trocknest du die Spule erneut. Lagere die Spule in einer Trockenbox oder einem luftdichten Behälter mit Trockenmittel. Setze vorher die gehärtete Düse und ein Hotend aus Metall ein. Lass den Bauteillüfter aus, damit die Schichten fest verbinden. Vermeide Zugluft und schnelles Abkühlen, denn sonst heben sich Ecken ab. Der Hersteller nennt geringere Schrumpfung als bei PA6 oder PA66. Bei größeren Teilen nutzt du trotzdem einen geschlossenen Bauraum. Wähle eine Druckplatte, die für Nylon geeignet ist, und trage den passenden Haftvermittler auf. Teste den Rückzug zwischen 5 und 7 mm an einem kleinen Modell, bevor du große Teile startest. Die Angaben des Herstellers gelten für eine 0,4-mm-Düse und können bei anderen Düsendurchmessern abweichen.

Passendes Zubehör beim Filamentkontor: Zum Trocknen der Spule den Creality Space Pi Filament Dryer oder den Creality Space Pi Plus, für die trockene Lagerung die Silica Gel Trockenperlen mit Farbindikator und für die Haftung auf der Druckplatte den Magigoo Pro PA Klebestift für Polyamid. Für Bambu-Lab-Drucker der Serien H2, P2S und X2D gibt es die Tungsten-Carbid-Düse.

Die technischen Angaben stammen aus dem technischen Datenblatt des Herstellers, Stand Oktober 2026. Das Datenblatt nennt nicht, ob die Werte an gedruckten oder gespritzten Prüfkörpern gemessen wurden.

Zuletzt aktualisiert: 18.10.2026

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Häufige Fragen zum Filament

Muss ich das Filament vor dem Drucken trocknen?

Nicht immer, aber oft lohnt es sich. PETG, TPU und Nylon nehmen schneller Feuchtigkeit auf als PLA. Knistern an der Düse, Bläschen oder viele Fäden sind typische Anzeichen. Wie du feuchtes Filament erkennst und bei welcher Temperatur du trocknest, steht in unseren Ratgebern Feuchtes Filament erkennen und Filament trocknen: Temperaturtabelle.

Wie lagere ich Filament richtig?

Am besten luftdicht verschlossen mit Trockenmittel, zum Beispiel in einer Trockenbox. So bleibt das Material länger druckbereit. Eine Anleitung findest du im Ratgeber Filament luftdicht lagern.

Welche Temperaturen soll ich einstellen?

Die empfohlenen Werte für Düse und Druckbett stehen oben in den Produktdetails unter den Druckparametern. Nimm sie als Startwert und stimme dann mit einem Temperaturtest auf deinen Drucker ab, wie im Ratgeber Stringing-Fix mit Temperatur-Test beschrieben.

Passt das Filament in meinen Drucker?

Durchmesser und Spulenmaße stehen in den technischen Daten. Wenn du unsicher bist, ob Material und Spule zu deinem Drucker passen, schreib uns an info@filamentkontor.de oder ruf an unter 040 33 46 46 05, wir helfen dir gern weiter.