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Polymaker

Polymaker ASA Filament

Polymaker ASA Filament

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SKU:PF01001

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Was ist Polymaker ASA Filament?

Polymaker ASA ist ein technisches 3D-Druck-Filament auf Basis von Acrylnitril-Styrol-Acrylat, das speziell für den Einsatz im Freien entwickelt wurde. Im Vergleich zu ABS bietet das Material laut Herstellerangaben eine deutlich höhere UV- und Witterungsbeständigkeit, ohne bei Farbe oder mechanischer Festigkeit nachzugeben. Du bekommst damit ein Filament, das direkter Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen standhält und dabei seine Maßhaltigkeit behält. Polymaker ASA kaufst du beim Filamentkontor in mehreren Farben und Spulengrößen für den Durchmesser 1,75 mm. Das Material eignet sich für alle gängigen FDM-Drucker mit Hotend-Temperaturen bis 260 °C und wird häufig dort eingesetzt, wo ABS aufgrund von Vergilbung oder Versprödung im Außeneinsatz an seine Grenzen stößt.

Welche Materialeigenschaften hat Polymaker ASA?

Das Material zeichnet sich durch eine Glasübergangstemperatur von 98 °C und eine Vicat-Erweichungstemperatur von 105 °C aus, was für gute Formstabilität bei Wärme sorgt. Die Zugfestigkeit liegt bei 43,8 MPa, die Biegefestigkeit bei 73,4 MPa, jeweils in Druckrichtung X-Y gemessen. Damit erreicht Polymaker ASA eine mit ABS vergleichbare mechanische Festigkeit bei gleichzeitig besserer Witterungsbeständigkeit. Die Dichte liegt bei 1,13 g/cm³, die Bruchdehnung bei 6,7 Prozent. In der Praxis beim Filamentkontor zeigt das Material auf PEI-beschichteten Druckbetten eine sehr gute Haftung, ohne Warping selbst bei verzugsanfälligen Bauteilen. Stützstrukturen lassen sich rückstandsfrei entfernen, das Oberflächenbild ist gleichmäßig und glatt. Wie bei ABS entstehen beim Druck Dämpfe, ein gut belüfteter Raum oder ein Drucker mit Filterung wird empfohlen.

Welche technischen Daten hat Polymaker ASA?

Eigenschaft Prüfmethode Wert
Dichte ISO 1183 1,13 g/cm³ bei 23 °C
Schmelzindex (220 °C / 10 kg) intern 25 g/10 min
Glasübergangstemperatur DSC, 10 °C/min 98 °C
Vicat-Erweichungstemperatur ISO 306 105 °C
Formbeständigkeit HDT, 1,8 MPa ISO 75 100 °C
Formbeständigkeit HDT, 0,45 MPa ISO 75 103 °C
E-Modul Zug (X-Y) ISO 527 2379 ± 157 MPa
Zugfestigkeit (X-Y) ISO 527 43,8 ± 0,8 MPa
Bruchdehnung (X-Y) ISO 527 6,7 ± 0,6 %
Biege-E-Modul (X-Y) ISO 178 3206 ± 108 MPa
Biegefestigkeit (X-Y) ISO 178 73,4 ± 2,1 MPa
Kerbschlagzähigkeit Charpy (X-Y) ISO 179 10,3 ± 0,4 kJ/m²

Quelle: Herstellerdatenblatt, Stand Juli 2026.

Welche Druckparameter empfiehlt Polymaker für ASA?

Parameter Empfehlung Hersteller
Drucktemperatur 230 bis 260 °C
Betttemperatur 75 bis 95 °C
Kühlung aus
Druckgeschwindigkeit 50 bis 200 mm/s
Retraction Distanz 1 bis 3 mm
Retraction Geschwindigkeit 20 bis 40 mm/s
Druckbett-Oberfläche PC oder texturiertes PEI, bei Bedarf mit Haftvermittler
Gehäuse geschlossenes Druckgehäuse empfohlen
Trocknung 70 °C für 7 Stunden

Quelle: Herstellerdatenblatt, Stand Juli 2026.

Beim Filamentkontor drucken wir Polymaker ASA meist mit 252 °C Düsentemperatur und 100 °C Betttemperatur. Das liegt am oberen Ende beziehungsweise leicht über der Herstellerempfehlung. Bei stark verzugsanfälligen Bauteilen mit großer Grundfläche hat sich das in unseren Tests bewährt: kein Warping und eine zuverlässige Haftung ohne zusätzliches Haftmittel auf PEI. Wer empfindlich auf Geruchsentwicklung reagiert oder keinen beheizbaren Gehäusedrucker hat, bleibt besser innerhalb der Herstellerangaben.

Für welche Anwendungen eignet sich Polymaker ASA?

Polymaker ASA eignet sich für alle funktionalen Bauteile, die dauerhaft im Freien stehen oder starker UV-Belastung ausgesetzt sind, etwa Gehäuse für Außensensoren, Halterungen für Gartenmöbel, Beschilderungen, Drohnenteile oder Automotive-Anbauteile. Auch für Prototypen, die später aus ABS oder einem vergleichbaren technischen Kunststoff gefertigt werden, ist das Material eine gute Wahl, da sich mechanisches Verhalten und Maßhaltigkeit gut übertragen lassen. Innenräume profitieren zusätzlich von der geringen Neigung zu Vergilbung unter Lichteinfluss. Durch die im Vergleich zu ABS reduzierte Schrumpfung eignet sich Polymaker ASA außerdem für größere, flächige Bauteile, bei denen Verzug sonst ein Problem darstellt.

Was du vor dem Druck beachten solltest

Lagere die Spule trocken und original verpackt, ASA nimmt wie andere technische Filamente Feuchtigkeit auf und das wirkt sich auf Fadenbildung und Oberfläche aus. Wurde die Spule feucht gelagert, trocknest du sie laut Herstellerangabe 7 Stunden bei 70 °C. Drucke möglichst in einem geschlossenen Bauraum, damit die Betttemperatur im Umfeld des Bauteils stabil bleibt und Zugluft keinen Verzug verursacht. Achte auf ausreichende Belüftung des Raums, da beim Druck styrolhaltige Dämpfe entstehen. Ein Druckbett aus PC oder texturiertem PEI liefert die beste Haftung, bei glatten Oberflächen empfiehlt sich zusätzlicher Haftvermittler.

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