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von Polymaker

Polymaker PolyLite CosPLA Filament

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Farbe: Version A - Schleifbarkeit mit extra Haltbarkeit
Durchmesser: 1.75 mm
Gewicht: 1.00 kg

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Herstellerinformationen & Produktsicherheit

Marke: Polymaker

Hersteller: JF Polymers (Suzhou) Co., Ltd., No. 15 Dianchang Road, Bixi Street, 215513 Changshu, Suzhou, Jiangsu, China · inquiry@polymaker.com

Verantwortliche Person in der EU: Polymaker B.V., Zeilschip 8, 3991 CT Houten, Niederlande · sales.eu@polymaker.com

Verkäufer: L&N Handels UG (haftungsbeschränkt), Am Neumarkt 30, 22041 Hamburg, Deutschland · Tel. 040 33 46 46 05 · info@ln-handel.de

Sicherheits- und Verarbeitungshinweise findest du in den Datenblättern oben.

Produktdetails

Polymaker PolyLite CosPLA ist ein PLA-Filament für Cosplay-Requisiten und Kostümteile, das auf die Nachbearbeitung ausgelegt ist. Laut Hersteller lässt es sich leichter schleifen als Standard-PLA, nimmt Farbe besser an und ist haltbarer. Polymaker hat die Anforderungen im Cosplay nach eigener Aussage so gewichtet: zuerst Schleifbarkeit, dann Haltbarkeit, dann Lackierbarkeit, zuletzt Wärmebeständigkeit. CosPLA löst die ersten drei Punkte. Bei der Wärme bleibt es auf dem Niveau von normalem PLA, also bei rund 60 °C. Du druckst CosPLA bei 190 bis 230 °C an der Düse und 25 bis 60 °C am Druckbett, ohne geschlossenen Bauraum und ohne besondere Hardware. Beim Filamentkontor bekommst du CosPLA in zwei Versionen auf 1-kg-Spulen mit 1,75 mm Durchmesser. Version A ist auf noch leichteres Schleifen ausgelegt, Version B auf mehr Haltbarkeit. Beide Versionen schleifen sich laut Hersteller leichter und halten mehr aus als normales PLA.

Was ist der Unterschied zwischen Version A und Version B?

Polymaker hat während der Entwicklung zwei Verbesserungen gefunden, die sich nicht in einem Material kombinieren ließen. Die eine macht das Schleifen noch leichter, die andere verdoppelt laut Hersteller fast die Zähigkeit. Daraus sind zwei Versionen entstanden. Version A setzt auf Schleifbarkeit und Lackierbarkeit. Sie passt zu detailreichen Requisiten mit glatter Oberfläche, etwa Masken, Schmuck, Abzeichen oder Verzierungen. Laut Datenblatt dehnt sie sich flach gedruckt um 13,8 %, bevor sie bricht. Version B setzt auf Haltbarkeit. Ihre Kerbschlagzähigkeit nach Charpy liegt bei 17,1 kJ/m², bei Version A sind es 5,9 kJ/m². Auch die Zugfestigkeit ist mit 49,8 MPa deutlich höher als bei Version A mit 31,1 MPa. Version B nimmst du für Teile, die beim Tragen, beim Transport oder auf Conventions etwas abbekommen. Dazu gehören Rüstungsteile, Schwerter, Griffe, Halterungen und Verbindungsstücke. Wenn du beides brauchst, druckst du tragende Teile aus B und Ziergriffe oder Verkleidungen aus A.

Welche technischen Daten haben CosPLA Version A und B?

Eigenschaft Version A Version B
Schwerpunkt Schleifbarkeit Haltbarkeit
Dichte (ISO 1183) 1,24 g/cm³ 1,22 g/cm³
Schmelzindex 210 °C, 2,16 kg 8 g/10 min 6 g/10 min
Glasübergangstemperatur (DSC) 59 °C 62 °C
Vicat-Erweichungstemperatur (ISO 306) 62 °C 63 °C
Wärmeformbeständigkeit HDT 0,45 MPa (ISO 75) 58 °C 59 °C
Zugfestigkeit X-Y (ISO 527) 31,1 ±0,8 MPa 49,8 ±0,4 MPa
Zugfestigkeit Z (ISO 527) 16,7 ±0,4 MPa 36,5 ±0,6 MPa
Bruchdehnung X-Y (ISO 527) 13,8 ±2,9 % 6,3 ±0,9 %
E-Modul X-Y (ISO 527) 2.246 ±91 MPa 2.932 ±55 MPa
Biegefestigkeit X-Y (ISO 178) 58,7 ±1,0 MPa 77,9 ±0,4 MPa
Kerbschlagzähigkeit Charpy X-Y (ISO 179) 5,9 ±0,5 kJ/m² 17,1 ±1,2 kJ/m²
Wasseraufnahme im Gleichgewicht 0,41 % 0,29 %

Quelle: Technisches Datenblatt des Herstellers für PolyLite CosPLA Version A und B, Version 5.4. Prüfkörper gedruckt bei 230 °C Düse, 50 °C Druckbett und 100 % Füllung.

Mit welchen Einstellungen druckst du CosPLA?

Parameter Version A Version B
Düsentemperatur 190 bis 230 °C 190 bis 230 °C
Druckbetttemperatur 25 bis 60 °C 30 bis 60 °C
Druckoberfläche PC oder texturiertes PEI, bei Bedarf Kleber PC oder texturiertes PEI, bei Bedarf Kleber
Bauteillüfter an an
Druckgeschwindigkeit 50 bis 300 mm/s 50 bis 200 mm/s
Empfohlener max. Volumenstrom 15 mm³/s 15 mm³/s
Rückzugslänge 1 bis 3 mm 1 bis 3 mm
Rückzugsgeschwindigkeit 20 bis 40 mm/s 20 bis 40 mm/s
Geschlossener Bauraum nicht erforderlich nicht erforderlich
Stützmaterial PolySupport oder PolyDissolve S1 PolySupport oder PolyDissolve S1
Trocknung 6 Stunden bei 55 °C 6 Stunden bei 55 °C

Werte bezogen auf eine 0,4-mm-Düse. Quelle: Technisches Datenblatt des Herstellers, Version 5.4, und Herstellerangaben zu PolyLite CosPLA, Stand September 2026.

Wie schnell kannst du CosPLA drucken?

Das Datenblatt nennt für Version A bis zu 300 mm/s und für Version B bis zu 200 mm/s. In seinen Drucktipps empfiehlt Polymaker aber, CosPLA langsamer zu drucken als Standard-PLA. Als Obergrenze nennt der Hersteller einen Volumenstrom von 15 mm³/s. Rechnerisch entspricht das bei 0,2 mm Schichthöhe und 0,4 mm Linienbreite knapp 190 mm/s. Die 300 mm/s aus dem Datenblatt erreichst du deshalb nur mit dünneren Schichten oder schmaleren Linien. Trag die 15 mm³/s im Slicer als Obergrenze ein. So bremst der Drucker automatisch, wo es nötig ist. Wenn du am Limit von 15 mm³/s druckst, erhöhst du laut Polymaker die Düsentemperatur auf 220 bis 230 °C. Den Lüfter lässt du auf voller Leistung, das gibt die beste Oberfläche. Nur wenn die Schichten schlecht aneinander haften, reduzierst du ihn. Für Cosplay zählt ohnehin meist die Oberfläche mehr als das Tempo. Eine saubere Oberfläche spart dir später Zeit beim Schleifen und Spachteln.

Wofür eignet sich CosPLA und wo liegen die Grenzen?

CosPLA ist für Teile gedacht, die du nach dem Druck schleifst, spachtelst, grundierst und lackierst. Typisch sind Helme, Masken, Rüstungsplatten, Waffenrequisiten, Schmuck und Deko-Elemente für Kostüme. Laut Datenblatt verträgt CosPLA Öle und Fette sowie schwache Säuren gut, starke Säuren und Laugen dagegen schlecht. Die wichtigste Grenze ist die Wärme. Ab rund 60 °C wird CosPLA weich, genau wie normales PLA. Ein Helm im Kofferraum an einem Sommertag oder eine Rüstung direkt in der Sonne kann sich verformen. Für solche Fälle empfiehlt Polymaker ABS oder ASA, die mehr Wärme aushalten und sich ebenfalls schleifen lassen. Beim Filamentkontor findest du dafür zum Beispiel Polymaker ASA. Beim Schleifen trägst du eine Staubmaske und eine Schutzbrille, weil feiner Kunststoffstaub entsteht. Für Lebensmittelkontakt gibt es laut Hersteller keine Daten. Die Spulen haben laut Polymaker überarbeitete Kanten, die im Bambu Lab AMS gut abrollen.

Die technischen Angaben stammen aus dem technischen Datenblatt des Herstellers für PolyLite CosPLA Version A und B, Version 5.4, und den Herstellerangaben zu PolyLite CosPLA, Stand September 2026.

Zuletzt aktualisiert: 28.09.2026

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Häufige Fragen zum Filament

Muss ich das Filament vor dem Drucken trocknen?

Nicht immer, aber oft lohnt es sich. PETG, TPU und Nylon nehmen schneller Feuchtigkeit auf als PLA. Knistern an der Düse, Bläschen oder viele Fäden sind typische Anzeichen. Wie du feuchtes Filament erkennst und bei welcher Temperatur du trocknest, steht in unseren Ratgebern Feuchtes Filament erkennen und Filament trocknen: Temperaturtabelle.

Wie lagere ich Filament richtig?

Am besten luftdicht verschlossen mit Trockenmittel, zum Beispiel in einer Trockenbox. So bleibt das Material länger druckbereit. Eine Anleitung findest du im Ratgeber Filament luftdicht lagern.

Welche Temperaturen soll ich einstellen?

Die empfohlenen Werte für Düse und Druckbett stehen oben in den Produktdetails unter den Druckparametern. Nimm sie als Startwert und stimme dann mit einem Temperaturtest auf deinen Drucker ab, wie im Ratgeber Stringing-Fix mit Temperatur-Test beschrieben.

Passt das Filament in meinen Drucker?

Durchmesser und Spulenmaße stehen in den technischen Daten. Wenn du unsicher bist, ob Material und Spule zu deinem Drucker passen, schreib uns an info@filamentkontor.de oder ruf an unter 040 33 46 46 05, wir helfen dir gern weiter.